ENGAGIERTE FRAUEN GESUCHT FÜR DEN UMWELTPREIS TROPHÉE DE FEMMES 2019

Setzen Sie sich auch mit großem Engagement für den Natur-, Arten- oder Umweltschutz ein? Dann bewerben Sie sich jetzt für den Umweltpreis „Trophée de femmes 2019“. Die Umweltstiftung „Fondation Yves Rocher“ sucht Frauen, die Außergewöhnliches für die Umwelt leisten. Frauen, die sich für die Natur und das Gemeinwohl einsetzen und die Menschen für ihre Sache motivieren. Dieses Engagement kann lokal, regional, national oder international sein. Bewerbungsschluss ist der 30. September 2018.

2003-2018: 15 JAHRE „TROPHÉE DE FEMMES“

 

2003-2018: 15 Jahre Umweltpreis „Trophée de femmes“ in Deutschland

Tag für Tag setzen sich Frauen dafür ein, die Welt zu verändern. Die Umweltstiftung „Fondation Yves Rocher“ zeichnet in Deutschland seit 2003 jährlich Frauen mit dem Umweltpreis „Trophée de femmes“ aus. Frauen, die sich um die Natur und Pflanzenwelt verdient gemacht haben. Frauen, die sich in außergewöhnlicher Art und Weise für die Umwelt engagieren. Frauen, die sich für die Natur und das Gemeinwohl einsetzen und die Menschen für ihre Sache motivieren. Dieses Engagement kann lokal, regional, national oder international sein. Oft agieren diese Frauen im Stillen und Verborgenen. Und das, obwohl sie für die Natur und Artenvielfalt unserer Erde Großes leisten. In den letzten 15 Jahren hat die „Fondation Yves Rocher“ in Deutschland 45 Frauen mit dem Umweltpreis „Trophée de femmes“ ausgezeichnet.

Jetzt wurden in der Bretagne drei außergewöhnliche Frauen mit dem Umweltpreis „Trophée de femmes 2018“ von Jacques Rocher, dem Ehrenpräsidenten der Umweltstiftung „Fondation Yves Rocher“, ausgezeichnet. Foto: Adeline Fischer, Annette Dieckmann, Jacques Rocher, Hanitra Markolf Rakotonirina (v.l.n.r.).

 

2003-2018: 15 JAHRE UMWELTPREIS
„TROPHÉE DE FEMMES“ IN DEUTSCHLAND

GEWINNERPROJEKTE 2018

 

1. PREIS: 10.000 € FÜR HANITRA MARKOLF RAKOTONIRINA

 Umweltbildung und
Nachhaltigkeit in Madagaskar 

Madagaskar hat rund 90 % seiner ursprünglichen Waldflächen verloren. Mindestens 80 % der Bevölkerung kocht immer noch mit Holz oder Holzkohle. Der Verlust der Wälder äußert sich durch immense Bodenerosionen, lokale Klimaveränderungen und das Verschwinden der natürlichen Lebensräume vieler Tiere und Pflanzen. Die aus Madagaskar stammende Hanitra Markolf Rakotonirina möchte mit ihrem Projekt „Umweltbildung und Nachhaltigkeit in Madagaskar“ die Menschen in Madagaskar für die Besonderheit der Natur sensibilisieren und ihnen Möglichkeiten vermitteln nachhaltig mit den natürlichen Ressourcen umzugehen. Seit 2014 veranstaltet sie regelmäßig Umweltbildung-Events auf Madagaskar mit Hilfe eines mobilen Fahrrad-Kinos und Kombiniert diese mit Schulungen und Workshops, z.B. für die Herstellung und Nutzung energie-effizienter Solar-Öfen.

 
 

2. PREIS: 5.000 € FÜR ANNETTE DIECKMANN

 Außerschulische Umweltbildungsanbieter
bundesweit vernetzen 

Annette Diekmann setzt sich seit 30 Jahren für die Umwelt ein. Seit 2001 engagiert sie sich über die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung (ANU) für die Vernetzung von rund 380 Umweltbildungszentren und 1300 weiterer Anbieter außerschulischer Umweltbildung. Die Ziele von Annette Diekmanns Engagement und der ANU, deren Vorsitzende sie ist, sind: Die Menschen für einen nachhaltigen Umgang mit der Natur zu befähigen. Inhaltliche Schwerpunkte sind dabei der Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen, Etablierung von umweltgerechtem und nachhaltigem Handeln in den Bereichen Ernährung, Freizeit, Mobilität, Konsum etc. Zielgruppen sind dabei Kinder und Jugendliche sowie Erwachsene und Familien.

 
 

3. PREIS: 3.000 € FÜR ADELINE FISCHER

 Elefantenschutz im Tourismus 

In zahlreichen Ländern Asiens und Afrikas werden Tourismus-Attraktionen mit Elefanten in Gefangenschaft angeboten. Regelmäßig werden dafür wilde Elefanten eingefangen, Jungtiere werden brutal dressiert und unter katastrophalen Bedingungen gehalten. Der boomende Elefantentourismus bedroht die natürlichen Populationen. Hier setzt das Engagement von Adeline Fischer an: Sie informiert Touristen und Reiseveranstalter über die Hintergründe. 2015 konnte sie so erreichen, dass sich zahlreiche große deutsche Reiseveranstalter dazu verpflichteten, Elefantenreiten und andere Interaktionen mit Elefanten aus dem Programm zu nehmen. 2016 veröffentlichte der Deutsche Reiseverband aufgrund der Kampagne von Adeline Fischer ein Informationspapier zu Elefanten als touristische Attraktion und sprach sich gegen diese aus.

 

MEHR INFORMATION ERHALTEN SIE UNTER:
YVES-ROCHER-FONDATION.ORG