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Allergien und Hautirritationen … wie kann ich Hautreaktionen vorbeugen?

Hast du dich je gefragt, wie unsere Experten Allergierisiken oder Hautreaktionen vorbeugen, wenn sie deine Lieblingsprodukte entwickeln? Hier erklären wir, wie das funktioniert.

Allergie oder Hautreizung: Was ist der Unterschied?

Allergien und Hautirritationen werden leicht verwechselt.

Eine Allergie tritt beim Kontakt mit einem bestimmten Molekül, dem Allergen, auf und zeigt sich zeitverzögert. Sie tritt in der Regel nicht nur in dem Bereich auf, in dem die Haut mit einem Produkt in Kontakt gekommen ist, sondern auch darüber hinaus. Eine Hautreizung kann auftreten, wenn ein Kosmetikprodukt verwendet wird, das nicht auf den Hauttyp abgestimmt ist.

Die Hautreizung zeigt sich sofort und nur in dem Bereich, in dem die Haut Kontakt mit dem Produkt hatte. Die Reizung verschwindet, sobald man das Produkt absetzt. Bei einer Allergie kann es eine Weile dauern, bis die Haut sich erholt.

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1. Phase: Die Entwicklung der Formel

Die Formulierungsphase ist entscheidend. Um das Allergierisiko so gering wie möglich zu halten, verwenden wir in unseren Formeln keine Rohstoffe, die für ihr allergenes Potenzial bekannt sind. Stattdessen wählen wir bevorzugt Inhaltsstoffe aus, von denen man weiß, dass sie die Haut nicht sensibilisieren.

In Bezug auf Hautreizungen gilt das Gleiche. Wenn wir eine Produktformel entwickeln, lassen wir die Inhaltsstoffe weg, die bekannt dafür sind, Hautirritationen hervorzurufen. Doch Vorsicht: Alles ist eine Frage der Dosis. Ein Inhaltsstoff mag in einer bestimmten Dosis die Haut reizen, jedoch nicht in der Konzentration, in der er im Produkt enthalten ist. Wir berücksichtigen dabei nicht nur diese Konzentration, sondern auch die Bedingungen, unter denen das Produkt normalerweise angewendet wird. Zum Beispiel, ob ein Produkt als Pflege aufgetragen oder abgespült wird (z. B. Duschgel).

Die Formulierungsphase ist daher von großer Bedeutung. Doch damit ist der Prozess noch nicht beendet. Steht die Formel eines Produkts, führen wir diverse Verträglichkeits- und Sicherheitstests durch.

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2. Phase: Die Testphase

Wir bewerten die Sicherheit jedes Inhaltsstoffs mit Hilfe unserer Toxikologen. Zudem testen wir jede einzelne Formel unter dermatologischer Aufsicht, um die Sicherheit und die Hautverträglichkeit zu überprüfen.

Nur in dieser Entwicklungsphase kann man die Verträglichkeit eines Produktes unter Berücksichtigung der Formel, der Anwendung und der Zielgruppe (z. B. Frauen mit empfindlicher Haut) wirklich beurteilen.

Hier erfährst du mehr über unsere Tests. 

Doch das ist längst nicht alles! Mit Hilfe unseres Kundenservice beobachten wir die Produkte kontinuierlich und analysieren die Retouren.

 

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„Ohne Risiko“ gibt es nicht!

Die Formeln unserer Produkte werden so entwickelt, dass die Risiken von Allergien oder Hautreizungen, die mit der Anwendungsweise in Zusammenhang stehen, minimiert werden… Dennoch gibt es keine 100% risikofreie Formel.

Was Allergien angeht, so ähnelt das einem Va-Banque-Spiel. Sie treten äußerst selten und individuell auf. Jeder Mensch kann auf unterschiedlichste Stoffe allergisch reagieren, und die Reaktion unterscheidet sich von Mensch zu Mensch ebenfalls … auch reagiert man auf ein Allergen nicht unbedingt sofort.

Kurz: Es ist recht kompliziert, die Risiken einzuschätzen. Daher bleibt der Verzicht auf Inhaltsstoffe, deren allergenes Potenzial bekannt ist, das wirkungsvollste Mittel, um Risiken zu minimieren.

 

Und bei Yves Rocher?

Weil die Sicherheit unserer Produkte oberste Priorität hat, unterlaufen alle Produkte ausnahmslos eine ganze Reihe von Tests und werden streng überwacht, ganz gleich in welcher Phase des Produktlebenszyklus: von der Formulierungsphase, in der wir Inhaltsstoffe ausschließen, die für hautreizende oder sensibilisierende Wirkung bekannt sind, über die Auswahl der Verpackung bis zu dem Moment, in dem das Produkt zu Ihnen nach Hause kommt!

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