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Aluminiumsalze

Viele reden über Aluminiumsalze, doch nur wenige wissen, was das eigentlich ist. Heute klären wir dich über diese viel diskutierten Salze auf, die in Deodorants und Antitranspiranten vorkommen.

Du tust alles, um Deo Ränder zu vermeiden, und bleibst daher deinem Deo (oder Antitranspirant) treu. Doch wie viele andere hast du Fragen rund um Aluminiumsalze, die in Antitranspiranten stecken. Wir klären dich auf.

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Was sind Aluminiumsalze?

Aluminiumsalze können synthetischer oder natürlicher Herkunft sein wie z. B. Alaunsteine. Sie werden in Antitranspiranten eingesetzt, um die Schweißproduktion einzudämmen. Diese Inhaltsstoffe verhindern die Bildung unschöner Ränder auf der Kleidung.

Wie? Während sich die Aluminiumsalze auf der Hautoberfläche auflösen, bilden sie ein Gel und verstopfen kurzzeitig die Hautporen in der Achselhöhle, aus denen der Schweiß austritt (die so genannten Kanäle der Schweißdrüsen). Und Simsalabim … man schwitzt weniger!

Und was ist mit dem unangenehmen Geruch? Der wird dadurch hervorgerufen, dass sich Bakterien auf den Schweiß auswirken. Aluminiumsalze wirken außerdem antimikrobiell, halten somit die Bakterien auf der Hautoberfläche in Schach und verhindern so den Schweißgeruch! 

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Antitranspirant oder Deo … Wie soll ich mich da entscheiden?

Die beiden lassen sich relativ leicht unterscheiden. Ein Antitranspirant verringert die Schweißmenge und wirkt antibakteriell. Ein Deo ohne Aluminiumsalze wirkt sich nur auf den unangenehmen Geruch aus, entweder, indem es wie ein antibakterieller Wirkstoff agiert oder weil es den Schweißgeruch absorbiert oder den Duft überdeckt.

Wer echte Wirkung wünscht und das Schwitzen eindämmen möchte, braucht also eher ein Antitranspirant.

Doch Vorsicht: Manche Deos enthalten Aluminiumsalze, um die Wirkung zu verstärken, auch wenn sie nicht als Antitranspiranten bezeichnet werden. Ein Produkt, das als Deodorant bezeichnet wird, ist also nicht automatisch frei von Aluminiumsalzen.

Warum sind Aluminiumsalze umstritten?

Aluminiumsalze, ob natürliche oder synthetische, werden verdächtigt, mit der Entstehung von Brustkrebs in Zusammenhang zu stehen. Wie kommt man darauf?

Weil der Bereich, indem sie aufgetragen werden, die Achseln, sich in der Nähe der Brust befinden. Bis heute hat jedoch keine seriöse wissenschaftliche Studie einen zwingenden Zusammenhang zwischen Antitranspirant und Brustkrebs nachweisen können.

Aluminiumsalze sind nicht verboten, doch seit 2011 empfiehlt die Nationale Agentur für die Sicherheit von Arzneimitteln und Gesundheitsprodukten in Frankreich, sie 24h lang nicht auf verletzter Haut (z.B. durch Mikroläsionen beim Rasieren oder Epilieren …) anzuwenden. 

 

Und wie ist das bei Yves Rocher ?

Bei uns findet jeder ihr Produkt, ganz nach Bedarf und Vorlieben. Du suchst nach Deodorants ohne Aluminiumsalze?

Yves Rocher hat sein Sortiment 2013 um 2 Deos ohne Aluminiumsalze erweitert, mit den Duftnoten Granatapfel oder Grüner Tee, je nachdem ob man lieber fruchtige oder grüne Düfte mag!

Doch die Wirkung eines Deos ist nicht mit der eines Antitranspirants vergleichbar. Wer also ein Antitranspirant möchte, kann bei Yves Rocher unter vier Duftnoten wählen: Lotusblüte, Baumwollblüte, Lavendel und Limette.

Wir raten allerdings zur Vorsicht und möchten die Sicherheit unserer Produkte garantieren. Daher empfehlen wir auf jedem Antitranspirant, es nicht auf gereizter oder verletzter Haut aufzutragen, wie beispielsweise nach einer Epilation oder einer Rasur. Wir empfehlen ebenfalls, nach der Anwendung 24h Stunden zu warten, bevor das Produkt erneut aufgetragen wird.

Doch das ist nicht alles….

Da wir uns immer weiterentwickeln möchten, arbeiten unsere Experten für Forschung & Innovation hart, um wirkungsvolle, sichere Wirkstoffe zu finden, die Aluminiumsalze ersetzen können.

Unser Ziel für 2020: keine Aluminiumsalze mehr in unsere Antitranspiranten.

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