DER UMWELTPREIS
Trophée de femmes
„Trophée de femmes“ ist ein Umweltpreis,
der Frauen mit herausragendem Engagement
für die Natur und Umwelt fördert.
Die Umweltstiftung „Fondation Yves Rocher“
schreibt den Umweltpreis jedes Jahr in
Deutschland neu aus. „Trophée de femmes“
wird 2018 zum 15. Mal verliehen.

ENGAGIERTE FRAUEN GESUCHT FÜR DEN UMWELTPREIS TROPHÉE DE FEMMES 2018

Setzen Sie sich auch mit großem Engagement für den Natur-, Arten- oder Umweltschutz ein? Dann bewerben Sie sich jetzt für
den Umweltpreis „Trophée de femmes 2018“. Die Umweltstiftung „Fondation Yves Rocher“ sucht Frauen, die Außergewöhnliches
für die Umwelt leisten. Frauen, die sich für die Natur und das Gemeinwohl einsetzen und die Menschen für ihre Sache motivieren.
Dieses Engagement kann lokal, regional, national oder international sein. Bewerbungsschluss ist der 30. September 2017.

DIE PREISVERLEIHUNG DES UMWELTPREISES TROPHÉE DE FEMMES 2017

Drei Frauen geehrt im Kampf
für die Natur: Erfolgsgeschichten
von Namibia bis Nepal
Die Umweltstiftung „Fondation Yves Rocher“ hat den
Umweltpreis „Trophée de femmes 2017“ an drei Frauen
aus Deutschland verliehen. Sie wurden für ihr außer-
gewöhnliches Engagement im Umwelt- und Naturschutz
geehrt. Insgesamt erhielten die Preisträgerinnen Preisgelder
in Höhe von 18.000 Euro.
Der Umweltpreis „Trophée de femmes“ wird in Deutschland
seit 2003 und somit 2017 bereits zum 14. Mal verliehen.

Preisverleihung 2017

Gewinnerprojekte 2017

1. Preis: 10.000 € für Viktoria Keding

Umweltbildung und rurale
Entwicklung in Namibia: NaDEET
Viktoria Keding wanderte 1998 nach Namibia aus mit dem Ziel,
alle Namibier für einen nachhaltigen Lebensstil zu sensibilisieren
und damit die Umwelt und Artenvielfalt des Landes zu schützen.
2003 errichtete Viktoria Keding das Umweltbildungs-Zentrum
NaDEET „Namib Desert Environmental Education Trust“ mitten in
der Wüste. Bis heute hat sie dort bereits über 12.000 Menschen
in einwöchigen Umweltbildungsprogrammen geschult.
Mit dem von ihr entwickelten Outreach Programm fördert
Viktoria Keding die nachhaltige Entwicklung auch im ländlichen
Raum. So stellte sie den Menschen bereits über 1.200
Solarkocher, energieeffiziente Brennöfen und
Flaschendachlichter zur Verfügung. Zusätzlich publiziert und
verteilt sie landesweit kostenloses Lehrmaterial und
Zeitschriften zu Umweltthemen. Jetzt eröffnete Viktoria Keding
einen zweiten NaDEET-Standort in der Stadt Swakopmund.

2. Preis: 5.000 € für Birgit Braun

Einsatz von Spürhunden zum
Schutz von bedrohten Tier- und
Pflanzenarten weltweit
Birgit Braun beschäftigte sich bereits während ihres Studiums
mit den Einsatzmöglichkeiten von Spürhunden zum Schutz bedrohter
Tier- und Pflanzenarten. Der illegale Wildartenhandel und
Schmuggel ist eine der Hauptursachen für die Bedrohung der
Arten. Speziell ausgebildete Hunde können z.B. Elfenbein,
Orchideen, aber auch lebende Tiere aufspüren. Dank der
Initiative von Birgit Braun ist der Einsatz von Artenschutz-
Spürhunden heute z.B. auf Flughäfen international anerkannt
und wird erfolgreich in vielen Ländern eingesetzt. Die Weltzoll-
Organisation, INTERPOL und das Washingtoner Artenschutz-
abkommen (CITES) empfehlen und unterstützen den Einsatz von
Artenschutz-Spürhunden und damit die Arbeit von Birgit Braun.

3. Preis: 3.000 € für Dr. Susanne von der Heide

Natur- und Kulturerhalt im
Himalaya mit Schwerpunkt Nepal
Susanne von der Heide setzt sich seit Jahrzehnten erfolgreich für
den Erhalt des lokalen Kultur- und Naturerbes im Hoch-Himalaya
ein. Mit der „HimalAsia Cultural and Educational Foundation“
entwickelt sie Projekte zum Schutz und Erhalt der stark vom
Klimawandel bedrohten Biodiversität im Himalaya. Zum
Beispiel initiierte sie den Anbau von Sanddorn gegen
Bodenerosion sowie den Bau von Bewässerungssystemen, um
die Gletscherwasser-Verteilung für die Felder zu gewährleisten.
Zudem engagiert sich Susanne von der Heide für die Revitalisie-
rung von traditionellem natur-medizinischem Wissen und die
Kultivierung von Heilpflanzen, deren Bestand in alarmierender
Weise schwindet. Seit den schweren Erdbeben von 2015 liegt
ihr Fokus zudem auf dem Wiederaufbau von Schulen, Tempeln
und Wohngebäuden in nachhaltiger Bauweise.

Mehr Information erhalten Sie unter: yves-rocher-fondation.org

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